Geldanlage & Rechtsschutzversicherung

Wer sein Erspartes sicher anlegen möchte, ist mit Tages- oder Festgeld gut bedient.
Das Tagesgeldkonto ist ideal für die kurzfristige Kapitalanlage und erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. In der Regel ist die Kontoführung völlig kostenlos und wird über Online-Banking abgewickelt. Das Tagesgeld ist täglich verfügbar, Kündigungsfristen oder Höchstgrenzen bei der Abbuchung gibt es nicht. Zur Sicherheit können Auf- und Abbuchungen nur auf ein zuvor festgelegtes Referenzkonto erfolgen. Das Festgeldkonto bietet meistens höhere Zinsen. Im Gegenzug muss das Kapital für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt werden und ist in dieser Zeit nicht verfügbar. Je nach Dauer der Geldanlage ist mit unterschiedlich hohen Guthabenzinsen zu rechnen. Wer sein Geld gleich für mehrere Jahre fest anlegt, kann mit einem deutlich höheren Zinssatz rechnen, als bei einer einjährigen Geldanlage. Den optimalen Zinssatz für eine Tages- oder Festgeldkonto ermittelt man am Besten durch einen Vergleichsrechner im Internet. Man sollte jedoch immer mehrere Vergleichsrechner bemühen, da beispielsweise nicht in jedem Fall ausländische Bankinstitute aufgelistet werden. Diese bieten oft die besten Angebote. Selbstverständlich ist in jedem Fall die Höhe der Einlagensicherung zu überprüfen.
Das Festgeldkonto kann auch Teil der eigenen Altersvorsorge sein. Für eine optimale Absicherung im Alter sorgt jedoch zu aller erst der eigene Wohnraum. Wer im Alter noch Miete zahlen muss, wird im Regelfall mit der Rente sehr sparsam haushalten müssen.

Die Rechtsschutzversicherung:

Bei der Rechtschutzversicherung handelt es sich um eine individuelle Versicherung gegen das Kostenrisiko, welches aus Rechtsstreitigkeiten entsteht. In der Regel sind die Kosten für eine vorbeugende Erstberatung beim Rechtsanwalt nicht mit versichert. Der Versicherer prüft bereits im Vorfeld, ob beispielsweise die Klage des Versicherungsnehmers reale Aussichten auf Erfolg hat. Ist dies nicht der Fall kann die Versicherung die Kostenübernahme ablehnen, sofern dies in den Versicherungsbestimmungen vereinbart wurde.
Rechtsschutzversicherungen können zu verschiedenen Rechtsgebieten abgeschlossen werden. Die Versicherung übernimmt in der Regel die Kosten des eigen Rechtsanwaltes und im Falle der Niederlage auch die des gegnerischen Anwaltes. Darüber hinaus werden Zeugengelder, Sachverständigenhonorare, Kautionen und Gerichtskosten übernommen.
Wenn man über seine Hausbank Aktien kaufen möchte, ist man gut beraten, im Vorfeld eine Schadensersatz-Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Diese versichert den Schaden der beim Aktienkauf durch eine falsche oder ausbleibende Aufklärung des Bankberaters entstehen kann. Ein guter Rechtschutz gehört sicher zu den empfehlenswerten Versicherungen. Ein Rechtsstreit ist normalerweise nicht vorhersehbar und kann schnell horrende Kosten verursachen. Es wäre äußerst ärgerlich auf sein gutes Recht verzichten zu müssen, weil man das Kostenrisiko nicht selbst tragen kann.